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19. Juni 2019 | 8:00

Anregungen aus der Praxis umgesetzt

Takeuchi hat mit seinem in Mannheim ansässigen Deutschland-Importeur Schäfer Weiterentwicklungen des 3,5-t-Modells TB 235-2 und des 5,1 t schweren Kompaktbaggers TB 250-2 vorgestellt. Die Konstrukteure haben viele Anregungen aus der Praxis aufgenommen, umgesetzt und Kompaktbagger auf einem höheren Niveau entwickelt.

Das Design des TB 235-2 wird durch ein abgerundetes Gehäuse für eine verbesserte Sichtweite und Funktionalität gekennzeichnet.
Die konventionelle Heckausladung mit verringertem Überhang ­unterstützt die Stabilität. © Schäfer – Takeuchi / www.die-bildbeschaffer.de

Die 3,5-t-Neuheit TB 235-2 von Takeuchi ist mit einem 18,2 kW (24,8 PS) starken Motor ausgerüstet und wurde besonders auf den Gebieten des Bedienerkomforts und der Hydraulik weiterentwickelt. So zeigt sich die Kabine spürbar geräumiger als beim Vorgängermodell. Nun soll es auch möglich werden, mit dicker Winterkleidung problemlos in der Kabine zu arbeiten. Die Bedienung wurde durch ein kontrastierendes LCD-Display erleichtert, das Arbeitsumfeld leuchten jetzt LED-Scheinwerfer aus.
Besonders gearbeitet wurde auch am Hydrauliksystem. Die Litermenge für die Zusatzkreisläufe lässt sich nun einstellen. Vier Hydraulikpumpen sorgen für eine genaue und kontinuierliche Druckversorgung im Hydrauliksystem bei den bis zu vier Zusatzkreisläufen.

Fünf-Tonnen-Modell setzt auf Dieselpartikelfilter
Der mit 5,1 t Dienstgewicht größere TB 250-2 arbeitet mit einem 29,1 kW (39,6 PS) starken Motor und setzt zur Abgasreinigung auf einen Dieselpartikelfilter für den Einsatz in sensiblen Bereichen.
Vier Hydraulikpumpen und bis zu vier Zusatzsteuerkreise erleichtern die Arbeit mit Anbaugeräten. Zusätzlich sind die Litermengen für die Zusatzkreisläufe einstellbar. Mit einem hochwertigen LCD-Display und LED-Scheinwerfern hat Takeuchi die Voraussetzungen geschaffen, um auch hier den klaren Überblick zu behalten.

Takeuchi Fleet Management (TFM)
In alle Takeuchi-Bagger ab 4 t ist das TFM-System integriert. Damit lassen sich die eigenen Bagger via GPS nicht nur orten, sondern ebenso bis zu 50 Datenströme wie Motor- oder Öltemperatur, Laufzeit oder Kraftstoffverbrauch abrufen – per Handy oder vom Büro-PC aus.
Per Ferndiagnose lassen sich mit dem TFM-System so oftmals eventuelle Fehler finden und Reparaturen entsprechend vorbereiten. Wartung oder UVV-Prüfung lassen sich ebenso präzise planen. Die Baustellenlogistik kann entsprechend deutlich optimiert werden. Durch die Positionsmeldung lässt sich beispielsweise der am nächsten arbeitende Bagger für einen neuen Auftrag ermitteln, um Transportwege und -zeiten zu verkürzen. Zusätzlich wird der Diebstahlschutz erhöht. Und Vermietern ist es nun möglich, exakt und nachvollziehbar die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden abzurechnen. Das TFM-System kann auch bei Modellen, die nicht damit ausgestattet sind, nachgerüstet werden.


© DINTELMANN

 

 

 

 

 


Neuer Sieben-Tonner am Start
Die Bauma hat im April ebenso die Bühne geboten für die Vorstellung des neuen Takeuchi-Kompaktbaggers TB 370. Das neue 7-t-Modell ist mit einem 42,4 kW (57,6 PS) starken Motor und Dieselpartikelfilter ausgerüstet.

Der neue 7-t-Takeuchi-Kompaktbagger TB 370 war »der Star« am Bauma-Stand. Er schließt eine bisher bestehende Lücke im Sortiment des japanischen Herstellers. © Schäfer

Der TB 370 kann mit Mono- oder Verstellausleger ausgestattet werden. Die maximale Grabtiefe des Baggers beträgt 4,11 m, die Überladehöhe 4,95 m und die maximale Reichweite 6,905 m, jeweils mit Verstellausleger. Die Hydraulik verfügt über vier Zusatzkreisläufe. Wie bei Takeuchi üblich, ist der neue TB 370 mit Drehmotor, Schnellwechsler und dem Hydraulikkupplungssystem Tak­lock ausgerüstet.
Nutzergefühl wie im Pkw
Besonders für den Baggerfahrer verspricht Takeuchi viele Verbesserungen: Für die Einstellungen verfügt die Neuheit über einen 8″-Farb-Touchscreen, die Bedienung machen Jog-Dial-Elemente einfach. Für die Sicherheit und Übersicht über das Arbeitsfeld steht dem Fahrer ein Monitorsystem mit 270°-Rundumsicht zur Verfügung. Insgesamt erinnert die Kabine eher an den Innenraum eines Pkw als an den einer Arbeitsmaschine. Mit einer Winkelsteuervorrichtung kann der Fahrer von der Kabine aus die Ladeschaufel zwischen 125° und 195° und somit die Brechkraft verstellen, muss dazu seinen Arbeitsplatz nicht verlassen. Die Kabine selbst ist hochfahr- und kippbar, komfortabel und zweckdienlich zugleich.

Weitere Neuheiten
Vorgestellt wurde in München ebenso auch der neue Takeuchi-Elektrobagger TB 220e. Er verfügt über eine Lithium-Ionen-Batterie mit 25 kWh Leistung und bietet damit die gleiche Leistung wie der TB 216 mit Dieselantrieb. Neu ist neben den beiden Modellen TB 235-2 und TB 250-2 zudem der TB 290-2 in der 9-t-Klasse. T

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