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18. Juli 2020 | 8:00

Die Investition in zuverlässigen und bequemen Fußschutz lohnt

Beschäftigte der Bauwirtschaft verbringen in kaum einem Schuh so viel Zeit wie in ihrem Sicherheitsschuh. Für diejenigen, die täglich mehrere Stunden auf den Beinen sind, spielt bequemes Schuhwerk daher eine große Rolle. Aus diesem Grund sollten es Arbeitgeber ernst nehmen, wenn ihre Mitarbeiter etwa über schmerzende Füße klagen. Inzwischen gibt es längst Sicherheitsschuhe, die die vorgeschriebene Schutzfunktion mit Tragekomfort vereinen. Geeignete Modelle für die vielen Einsatzbereiche auf dem Bau bietet beispielsweise Hersteller Elten.

Der »Renzo GTX Mid ESD S3 CI« ­unterstützt als robuster Begleiter die Beschäftigten im teilweise rauen Arbeitsalltag auf der Baustelle.

Sicherheitsschuhe sind die treuesten Begleiter von Bauarbeitern. Täglich verbringen sie darin mehrere Stunden. Viele Beschäftigte kennen daher das Problem: Wenn das Schuhwerk nicht passt oder drückt, können Schwielen oder Schmerzen entstehen. Im schlimmsten Fall führt es zu anhaltenden Beschwerden. Bei der Suche nach passenden Modellen ist Tragekomfort neben der Schutzfunktion daher längst zu einem wesentlichen Kriterium geworden, was auch die Arbeitgeber spüren. Wer die Klagen seiner Mitarbeiter ernst nimmt und in geeignete Sicherheitsschuhe investiert, zeigt nicht nur Wertschätzung seiner Belegschaft gegenüber. Er leistet auch einen Beitrag zur Gesunderhaltung der Beschäftigten – und im Zeitalter des Fachkräftemangels für den Erhalt der Arbeitskraft.

Dämpfung ist unverzichtbar
Wenn es um Tragekomfort geht, spielt beispielsweise eine gute Dämpfung eine wichtige Rolle. Das wissen besonders diejenigen, die täglich über mehrere Stunden Tätigkeiten im Stehen oder Knien verrichten. Speziell auf harten Betonböden ist die Dämpfung unverzichtbar. Denn diese verfügen nicht über stoßabsorbierende Eigenschaften. Das erhöht die Dauerbelastung der Füße, der sie an einem langen Arbeitstag ohnehin schon ausgesetzt sind. Dies kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken und zu dauerhaften Beschwerden führen. Bei der Entwicklung von Sicherheitsschuhen setzen Hersteller daher auf moderne Technologien, um diesen Problemen vorzubeugen. So setzt etwa Elten auf eine Laufsohlenkonstruktion, die als Sohlenkern über das Material Infinergy verfügt.
Der von BASF entwickelte, elastische Partikelschaum ergänzt die Vorteile von TPU (Thermoplastisches Polyurethan) um die typischen Eigenschaften von Schaumstoffen. Das Ergebnis: elastisch wie Gummi, aber federnd leicht. Das Material dämpft den Aufprall des Fußes beim Laufen und federt ihn auch wieder zurück. Durch das hohe Rückstellungsvermögen erhält der Träger einen Großteil seiner eingesetzten Energie beim Laufen wieder zurück. Gerade Beschäftigte auf Baustellen, die bei ihrer Arbeit sehr viel laufen und auf harten Untergründen unterwegs sind, sollen damit Ermüdungserscheinungen und Gelenkproblemen deutlich besser vorbeugen können. Mit diesem Dämpfungskonzept ist die »Wellmaxx«-Serie von Elten ausgestattet. Modelle wie der »Maddox W black-red Low« sind zudem in zwei verschiedenen Weiten verfügbar, damit auch Beschäftigte mit breiteren Füßen von dieser Technologie profitieren können.

164 700 SRS-Unfälle
Laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) lag die Zahl der meldepflichtigen SRS-Unfälle 2018 bei rund 164 700. Fast 24 000 davon ereigneten sich im Baugewerbe.

Robuster Schutz für raue Umgebungen
Ob im Hoch- oder Tiefbau, beim Innenausbau oder beim Dachdecken – überall besteht das Risiko, sich an den Füßen zu verletzen. Fällt etwa ein schwerer Gerüstteil auf den Fuß, wird dieser zwischen zwei Maschinen eingequetscht oder bohrt sich eine scharfe Scherbe in die Sohle, drohen schmerzhafte Verletzungen. Nicht ohne Grund sind auf Baustellen daher Sicherheitsschuhe der Schutzklasse S3 vorgeschrieben. Diese verfügen in jedem Fall über Zehenschutzkappe und durchtritthemmende Zwischensohle. Für Arbeiten auf dem Bau hat es sich bewährt, wenn diese Komponenten aus Stahl bestehen. Das Material ist in der rauen Umgebung einer Baustelle schlicht widerstandsfähiger als andere Lösungen. Im Job gibt sich daher auch der »Renzo GTX Mid ESD S3 CI« als robuster Begleiter. Ein strapazierfähiges und schmutzabweisendes Obermaterial aus Vollrindleder soll zudem dafür sorgen, dass der Schuh nicht allzu schnell verschleißt – etwa durch den regelmäßigen Kontakt mit Kalk, spritzendem Zement oder Geröll. Zusätzliche Vorteile beim »Renzo« sind eine Gore-Tex-Klimamembran, die den Schuh wasserfest macht, und eine Sohlentechnologie namens »Safety Grip«. Eine grobstollige Profilierung mit Profilabschrägung an den Seiten unterstützt den zuverlässigen Halt beim Laufen und Stehen. Eine S-Linie, die sich durch das gesamte Laufsohlenprofil zieht, fördert überdies die natürliche Abrollbewegung des Fußes und entlastet dadurch den Träger.

Infinergy
Der von BASF entwickelte, elastische Partikelschaum Infinergy ergänzt die Vorteile von TPU um die typischen Eigenschaften von Schaumstoffen. Das Ergebnis: elastisch wie Gummi, aber federnd leicht.

Sicherheitsschuhe wie der »Maddox GTX black-red Mid« von Elten erfüllen nicht nur die Schutzfunktion, sondern auch die Erwartungen an Kriterien wie Tragekomfort und Ergonomie.
© Elten

Der stabile Stand entscheidet
In manchen Situationen kann es vorkommen, dass ein zusätzlicher Schutz vor Sturz- und Umknick­unfällen nützlich ist. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn der Baustellenboden durch Niederschlag matschig und zu einer glatten Rutschbahn wird. Schnell können die Beschäftigten hier ausrutschen, umknicken und sich verletzen. Dieses Risiko besteht etwa beim Be- und Entsteigen von Baumaschinen. Tritt ein Mitarbeiter im hektischen Arbeitsalltag etwa unerwartet ins Leere oder springt aus größerer Höhe aus dem Führerhaus, können schwerwiegende Verletzungen folgen. Dazu gehören Gelenkschäden, Knöchelverstauchungen, Bänderrisse oder Brüche. Diese können lange und für den Arbeitgeber teure Ausfallzeiten seines Mitarbeiters nach sich ziehen.
In Summe sind es mehrere Milliarden Euro, die der deutschen Wirtschaft die aus Sturz- und Um­knick­unfällen resultierenden Ausfallstunden kosten. Nicht ohne Grund stehen diese sogenannten SRS-Unfälle, die durch Stolpern, Rutschen oder Stürzen entstehen, auf der Liste der Arbeitsunfälle weit oben. Laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) lag die Zahl der meldepflichtigen SRS-Unfälle 2018 bei rund 164 700. Fast 24 000 davon ereigneten sich im Baugewerbe. Um die Verletzungsgefahr durch Umknicken am Arbeitsplatz zu minimieren, benötigen die Beschäftigten einen stabilen und sicheren Stand. Hersteller wie Elten haben viel Forschungsaufwand betrieben und in die Entwicklung passender Lösungen investiert. So hat der niederrheinische Fußschutzspezialist eine Serie mit dem Namen »Biomex Protection« auf den Markt gebracht. Bei Modellen wie dem »Renzo Biomex GTX ESD S3 CI« umschließt eine flexible Kunststoffmanschette Ferse und Fußgelenk und stabilisiert damit das Sprunggelenk. Dank der stützenden, zugleich aber flexiblen und biegsamen Manschette bleiben dem Träger Komfort und Bewegungsfreiheit erhalten.

 


Unternehmen
Ausgereifte Fußschutzkonzepte und technologische Innovationen gelten als Stärken des niederrheinischen Sicherheitsschuhentwicklers und -herstellers Elten. Das mittelständische Familienunternehmen aus Uedem fertigt Fußschutz in mehr als 100-jähriger Tradition, beschäftigt derzeit rund 280 Mitarbeiter und erzielt eine Jahresproduktion von über zwei Millionen Paar Schuhen. Zu den Stärken des Herstellers zählt die Entwicklung von Sicherheitskonzepten, die nicht nur vor Verletzungen durch Stöße, scharfe Kanten und Durchtritte schü̈tzen, sondern gezielt die Anforderungen konkreter Arbeitsumfelder ins Visier nehmen.