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21. September 2019 | 8:00

Farbe verbindet alle Gewerke – sie gestaltet keine Wände, sondern Räume und Gebäude

Farbe ist ein Produkt für jedes Segment – vom Heimwerker bis hin zum Profi. So unterschiedlich die Anforderungen und Bedürfnisse sind, so vielseitig ist auch das Sortiment. Um dem Handel den Verkauf bzw. die Beratung zu erleichtern und um den Kunden eine Rundum-Farbberatung zu bieten, die das gesamte Wohndesign mit einbezieht, hat Krautol ein neues Konzept entwickelt.

Die Wandfarbe muss mit dem gesamten Wohnkonzept harmonieren – mit dem »FarbstudioPRO 360°« können Bodenbeläge & Co. in die Farbauswahl mit einbezogen werden. @ Krautol

Offene Wohnkonzepte sind seit geraumer Zeit beliebt, dadurch gibt es weniger Wohnwände, die gestrichen werden müssen. Es gibt weniger Umzüge und auch aufgrund des zurückgehenden Zigaretten-Konsums in der Gesellschaft muss nicht mehr so häufig renoviert werden. All das sind Gründe, warum gerade im DIY-Bereich der Verkauf von Farben rückläufig ist

Stabile Entwicklung im Profibereich
Im Fachhandel sieht es besser aus, hier sind die Entwicklungen stabil, was vor allem mit dem Neubau-Boom in Kontext steht. Hier ist das Malerhandwerk wie nahezu alle anderen Gewerke mehr als ausgelastet. Da gerade die ausgebildeten Maler mit ihren Betrieben volle Auftragsbücher haben, hat sich für sogenannte Universal-Handwerker ein großer Markt aufgetan. Seit dem Wegfall der Meisterpflicht in vielen Gewerken ist die Anzahl der Betriebe in die Höhe geschossen. Dabei erledigen viele dieser (oft) Ein-Mann-Betriebe sämtliche Handwerkertätigkeiten – von Gartenarbeiten über den Innenausbau und Renovierung bis hin zum klassischen Hausmeisterservice.
Diese Verarbeiter beziehen die benötigten Produkte und Materialien überwiegend im Baustoff-Fachhandel – denn hier bekommen sie alles, was sie für die Vielfalt der angebotenen Dienstleistungen benötigen in hoher Qualität, kombiniert mit einer kompetenten Fachberatu

“ Die Kunden kaufen keinen Boden mehr oder nur eine Farbe – sie kaufen Räume und Lebensgefühle. Das wollen wir von KRAUTOL mit dem ›FarbstudioPRO 360°‹ ermöglichen.
Anja Schröpfer, Leitung Marketing bei KRAUTOL

ng. Daher haben Farben in den vergangenen Jahren im Baustoff-Fachhandel vermehrt Einzug gehalten. Doch das hat auch weitere Gründe: Farben sind vom Online-Wettbewerb nicht so stark betroffen, da hohe Logistikkosten anfallen und das Produkt bzw. der Farbton gern noch stationär vor Ort unter die Lupe genommen werden möchte. Farben sind für den Baustoffhandel der Sortimentsbereich mit einem großen Wachstums- und Umsatzpotential. Denn egal welche Veränderungen rund um das Objekt vorgenommen werden – ob ein neuer Boden oder Türen, Arbeiten an den Elektroleitungen oder die Instandsetzung der Fassade – am Ende soll alles wieder schön werden und dazu braucht es auch meistens Farbe.

Farbe ist für den Baustoffhandel in der Flächenproduktivität attraktiv und aufgrund der hohen Logistikkosten ein eher stationäres Thema und noch nicht so stark dem Online-Wettbewerb ausgesetzt.

Farbe verbindet alle Gewerke
Baustoffhändler sind oft skeptisch, wenn es darum geht, Farben in das Sortiment aufzunehmen, besonders wenn sie zuvor nicht mit dem Bereich in Kontakt gekommen sind. Dabei ist Farbe die Verbindung zwischen allen Gewerken. Hier setzt ­Krautol an und bietet den Händlern seine fundierte Unterstützung an. »Wir haben einen genauen Überblick über Anzahl und Größe der umliegenden Handwerksbetriebe und können daher ziemlich genau berechnen, in welchem Umkreis der Baustoffhandel Kunden ansprechen würde«, so Anja ­Schröpfer­ von Krautol. »Wir helfen auch beim Ansprechen schon bestehender Kunden aus anderen Gewerken, die ihren Farbenbedarf bisher bei anderen Einkaufsstätten abdecken. Selbstverständlich unterstützen wir auch bei der Akquise ganz neuer Kunden, die bisher nicht beim Baustoffhändler eingekauft haben. Mit dieser Zusammenarbeit wollen wir das Sortiment Farbe erfolgreich im Baustoffhandel entwickeln.«

So viel wie nötig, so wenig wie möglich
Krautol hat sich bereits in den vergangenen Jahren intensiv mit den Anforderungen des Baustoffhandels auseinandergesetzt und bereits einige Maßnahmen umgesetzt. Ein Baustein dieses Konzepts war die Verkleinerung des Sortiments. »So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich – wir möchten niemanden mit einer zu großen Angebotsvielfalt überfordern. Der Baustoffhandel soll einfach und gezielt beraten können, der Verarbeiter schnell das richtige Produkt für sein Projekt finden und das in bester Profi-Qualität mit einer hohen Gelingsicherheit. Die Produkte in unserem Sortiment sind immer mit einem ganz klaren Einsatzzweck verknüpft. Das hat natürlich auch den positiven Nebeneffekt, dass der Baustoffhandel mit vergleichsweise wenig Fläche auskommt», so Schröpfer.
Darüber hinaus hat Krautol unterschiedliche Beratungsinstrumente entwickelt, die dabei unterstützen sollen, Renovierungs- und Sanierungsprojekte rund ums Haus fachgerecht durchzuführen. »Unsere Projektkarten erfreuen sich sowohl im Bau­stoffhandel als auch digital immer größerer Beliebtheit. Auf unserer Homepage sind alle Projektkarten in fünf Sprachen verfügbar.« Damit will Krautol Sprachbarrieren überwinden und auch Verarbeitern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, beim Verstehen der richtigen Produktverarbeitung helfen.

Beratung wird im Baustoffhandel eine immer größere Rolle spielen. Es ist das Differenzierungsmerkmal sowohl vom klassischen Baumarkt als auch vom Online-Handel.

Beratung als zentrale Rolle stärken
Besonders vom Online-Handel, aber auch vom klassischen Baumarkt hebt sich der Baustoffhandel überwiegend durch die fachliche Beratung ab. Daher wird dieses Differenzierungsmerkmal eine immer größere Rolle spielen. Viele Baustoffhändler verfügen bereits über große Musterausstellungen für Sanitärobjekte, Fliesen, Holzböden, Türen und Fenster – da darf Farbe als verbindendes Element nicht fehlen.

Ob Wand oder Fassade, innen oder außen – mit Farbe werden nicht nur Flächen gestaltet, sondern Räume und komplette Gebäude-Optiken. Hier setzt Krautol mit dem neuen Farbberatungs-Konzept an.

FarbstudioPRO 360°
Krautol hat aus diesem Grund ein neues Farbberatungskonzept geschaffen: das »FarbstudioPRO 360°«. Es wird im Oktober erstmals dem Baustoffhandel präsentiert. Dabei handelt es sich um ein Farbberatungskonzept, das für jede Art von Projekt, egal ob innen oder außen geeignet ist und eine »unfallfreie« Farbtonkombination ermöglicht, ohne den Kunden zu sehr in der Auswahl der Farbtöne einzuschränken. »Natürlich gibt es schon viele Konzepte, die Farbharmonien und Kombinationen beinhalten, aber ›FarbstudioPRO 360°‹ ist insofern anders, als dass es eine sehr große Farbtonvielfalt bietet, die sowohl im Innenbereich funktioniert als auch für die Fassade oder die Lieblingsplätze im Garten geeignet ist. Durch die Kombination mit Fliesen und Holz ist es zudem für den Baustoffhandel einfach, auch das eigene angrenzende Sortiment mit zu integrieren« beschreibt Anja ­Schröpfer die Vorzüge des neuen Konzepts. Wenn zum Beispiel eine Fliesenberatung erfolgt ist, kann im Anschluss noch die passende Wandgestaltung geplant und das geeignete Produkt verkauft werden. »Die Kunden kaufen keinen Boden mehr oder nur eine Farbe – sie kaufen Räume und Lebensgefühle. Das wollen wir von Krautol mit dem ›FarbstudioPRO 360°‹ ermöglichen.«

Die Beratung deutlich erleichtern
Das Konzept soll aber nicht nur die Kunden ansprechen, sondern auch das Personal des Baustoffhandels selber. »Farbberatung ist bei vielen Verkäufern noch ein ›ungeübter Sport‹, bei dem die Angst, etwas falsch zu machen oder den Geschmack des Kunden nicht zu treffen, sehr hoch ist. Die Auswahl eines Farbtons und passender Kombinationsfarbtöne ist im Gegensatz zu technischen Produkteigenschaften etwas sehr subjektives und absolute Geschmackssache«, weiß Schröpfer. »Die Hürde, dabei etwas in der Beratung falsch machen zu können, soll das Konzept abbauen. Farbberatung soll einfach sein, soll Spaß machen und natürlich am Ende zu einem erfolgreich verkauften Produkt führen.«