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18. August 2014 | 8:13

Rationeller Lohnbruch

Die bereits vielfach im harten Einsatz bewährte raupenmobile Giporec R 100 FDR Giga zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität aus. Auf Wunsch lässt sich das Basismodell einer Prallbrechanlage erweitern, sodass es mit oder ohne Siebeinheit betrieben und transportiert werden kann. Seit kurzem ist für die Aufbereitung von Bauschutt, Belagsmaterial und ­Mischabbruch sowie Primärmaterial auch bei der Schweizer Firma Merk in Tann im Zürcher Oberland eine leistungsfähige Giporec R 100 FDR Giga mit 2-Deck-Nachsiebeinheit und Windsichtung im Einsatz.

Eine raupenmobile Prallbrechanlage mit Siebeinheit des Typs R 100 FDR Giga von GIPO ist bei der Firma Merk in der Schweiz im Einsatz. Sie kann dort durch ihre robuste und kompakte Bauweise, die hochwertigen Komponenten und eine einfache Bedienung punkten. Die Auf­gabeleistung beträgt bis zu 250 t/h. © Gipo

Eine raupenmobile Prallbrechanlage mit Siebeinheit des Typs R 100 FDR Giga von GIPO ist bei der Firma Merk in der Schweiz im Einsatz. Sie kann dort durch ihre robuste und kompakte Bauweise, die hochwertigen Komponenten und eine einfache Bedienung punkten. Die Auf­gabeleistung beträgt bis zu 250 t/h. © Gipo

Die neue Giporec ersetzt bei Merk einen GIPO-Brecher, der bereits rund 6 000 Betriebsstunden geleistet hatte, und kommt an diversen Standorten in der Lohnbrecherei zum Teil direkt auf den Baustellen zum Einsatz, wo das Material auch häufig gleich wieder eingebaut wird. Da hier oft der Platz für Großanlagen fehlt und auch kleinere Lose anstehen, sieht sich Firmeninhaber Hansjörg Merk mit seiner kompakten und wirtschaftlich zu betreibenden Giporec optimal aufgestellt. Ein weiteres Tätigkeitsfeld für den Neuzugang ist die Aufbereitung von Primär­material für den Verkauf von Kies und weiterer Komponenten. Der Unternehmer rechnet mit einer Einsatzzeit von 1 000 bis 1 200 Betriebsstunden im Jahr. Seine Anlage verfügt über ein Zweidecksieb sowie einen ­integrierten Windsichter für die Leichtstoffausscheidung im Überkornmaterial. Die Nach­sieb­ein­heit und das zweite Deck erlauben es, auch Schottermaterial aufzubereiten oder den Feinanteil im Endprodukt sehr effizient und in einem Arbeitsgang zu regulieren.
Die Giporec R 100 FDR Giga ist mit der Prallmühle P100 mit zwei Prallschwingen, einem Brechereinlauf von 970 x 920 mm und einem Rotor mit 1 200-mm-Schlagkreisdurchmesser ausgestattet. Die Anlage verfügt über einen Brecheraustrag mit Austragsrinne, ein 1 200 mm breites Brecheraustragsband und kann in der Aufbereitung von Naturstein sowie im Recycling eingesetzt werden, dabei sind in einem Brechvorgang bis zu vier Endkörnungen herstellbar.

Freude herrscht bei der Übergabe der Giporec-Anlage an die Firma Merk: Firmeninhaber Hansjörg Merk (Mitte), Disponent Marco Luminati (re.) und Maschinist Viktor Kunz. © GIPO

Freude herrscht bei der Übergabe der Giporec-Anlage an die Firma Merk: Firmeninhaber Hansjörg Merk (Mitte), Disponent Marco Luminati (re.) und Maschinist Viktor Kunz. © GIPO

Mobil und flexibel
Das vollhydraulische Antriebskonzept bildet das Herz der Anlage (CAT C9 mit 261 kW). Mit einer stufenlosen Regulierung der Drehzahlen lässt sich direkt Einfluss auf das Brechgut nehmen. Das Materialflusskonzept hilft – wie bei den anderen GIPO-Anlagen – eine Verengung des Materialstroms zu vermeiden, die Systembreiten der Förderelemente »öffnen« sich in Materialflussrichtung. Das gebrochene Material wird von der 2-Deck-Sieb­maschine (Siebfläche 1 500 x 3 500 mm) abgesiebt. Das Überkorn kann seitlich ausgetragen oder in die Prallmühle zurückgeführt werden. Das Förderband der Überkornrückführung ist für die Funktion als Haldenband auf einer Drehkonsole um 180° hydraulisch schwenkbar und steht zur Haldenaufschüttung zur Verfügung.
Mit der integrierten Windsichtung im Überkornkreislauf werden Leichtstoffe wie Holz oder Kunststoff aus dem Überkornmaterial aussortiert. Für den Brechbetrieb benötigt die Brech- und Siebeinheit keine zusätzlichen Abstützungen. Somit kann die Anlage ohne Einschränkungen betrieben und umgesetzt werden. Die An- und Abkupplung der Siebeinheit an die Brechanlage erfolgt per Hydraulikzylinder ohne weiteres Hebegerät. An- und Abkuppeln der Siebanlage ist innerhalb von weniger als zehn Minuten möglich.

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