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14. Juli 2014 | 10:34

Serienstart für zwei Radlader-Neulinge

Kubota Baumaschinen hat seine neue Radlader-Generation mit den Modellen R065 und R085 vorgestellt.

Dank kompakter Bauweise und modernen, leistungsstarken und umweltfreundlichen Kubota-Diesel­motoren erwartet sich das Unternehmen mit den beiden Neuvorstellungen einen noch stärkeren Einstieg in den traditionell starken
Radladermarkt in Deutschland und Westeuropa.

Kubota bietet für seine beiden Radladerneuheiten verschiedenste Anbau- und Zubehörgeräte, verschiedene Bereifungen (18" und 20") und unterschiedliche Ladeschaufeln als Standard- und 4-1-Schaufel­varianten an. © ALTENHOFER

Kubota bietet für seine beiden Radladerneuheiten verschiedenste Anbau- und Zubehörgeräte, verschiedene Bereifungen (18″ und 20″) und unterschiedliche Ladeschaufeln als Standard- und 4-1-Schaufel­varianten an. © ALTENHOFER

Bereits bei der Entwicklung der neuen Modelle legte Kubota besonderen Wert auf ansprechendes Design, Bedienerkomfort, Umweltfreundlichkeit und eine hohe Funktionalität. Mit ihren Ladeschaufelgrößen von 0,65 cm³ beim kleineren Modell R065 (Einsatzgewicht 4 390 kg/Kabinenversion) und 0,85 cm³ beim größeren R085 (Einsatzgewicht 4 790 kg/Kabinenversion) sowie Nutzlasten auf der Palette von 2 000 kg bis zu 2 500 kg können die beiden Radlader ein breites Einsatzspektrum abdecken und sind für verschiedenste Einsätze auf Baustellen, im GaLaBau, im kommunalen Bereich und auch in der Landwirtschaft geeignet.
Dank leistungsfähigem hydrostatischen Fahrantrieb (HST = R065, EHST = R085 – elektronisch geregelter hydrostatischer Antrieb) und einem Hubwerk mit Z-Kinematik können große Hub-und Schubkräfte bei einer gleichzeitig ansprechenden Parallelführung realisiert werden. Eine Knickpendel-Lenkung bietet dem Fahrer zudem einen hohen Fahrkomfort und die entsprechende Standsicherheit auch im unebenen Gelände.
Das serienmäßige hydraulische Schnellwechselsystem steht für den zügigen Austausch der jeweiligen Anbauwerkzeuge, der Fahrer steuert diese Funktion über ein elektromagnetisches Umschaltventil und den multifunktionalen Joystick aus der Kabine. Bei den neuen Radladern gehören beispielsweise das Kubota-Anti-Theft-System, die Ein-Hebel-Steuerung über den multifunktionalen Joystick oder eine Langsam-Fahrt-Einrichtung für spezielle Anbaugeräte im Eco- Modus (Model R085) zur Serienausstattung.

Der R085 ist der erste Kubota-Radlader, der die neue euro­päische Abgasstufe III B erfüllt. © Kubota / ALTENHOFER

Der R085 ist der erste Kubota-Radlader, der die neue euro­päische Abgasstufe III B erfüllt. © Kubota / ALTENHOFER

Multifunktionaler Steuerhebel
Der multifunktionale Steuerhebel erlaubt die Einhebelsteuerung der kompletten Arbeitshydraulik, der Geschwindigkeitswahl zwischen schnell und langsam (mit Zwischenstufen), die Steuerung der Fahrtrichtung Vorwärts – Rückwärts und Neutralschaltung. So wird beispielsweise auch der Zusatzsteuerkreis, wie die 4-1-Schaufelfunktion über einen proportionalen Betätigungsschalter gesteuert und die Differenzialsperre (100 %) in der Vorder- und Hinterachse bei Bedarf über einen Druckschalter am Joystick betätigt. Ein Inch-Brems-Pedal (bei beiden Modellen Standard) erlaubt jederzeit die genaue Abstimmung der Leistungsparameter am Fahrantrieb und der Arbeitshydraulik. Eine übersichtliche Anzeigeeinheit im Sichtfeld informiert den Fahrer kontinuierlich über den Arbeitszustand der Maschine.
Angetrieben werden die beiden Radlader von modernen ­Kubota-Dieselmotoren: So greift der kleinere R065 auf den ­Direkteinspritzer V2607 zurück, der 34,8 kW/47,3 PS bei 2 400 min⁻¹ (Stufe III-A) liefert. Der größere R085 wird vom V2607-T angetrieben (Common-Rail, Oxidationskatalysator und Diesel-Partikelfilter), der mit 46 kW/62,5 PS bei ebenfalls 2 400 min⁻¹ (Stufe III-B) punktet. Der R085 ist der erster Kubota-Radlader, der die neue europäische Stufe III B erfüllt.

Fakten zu den Fahrantriebsarten

Je nach Arbeitseinsatz kann der Fahrer die Antriebsarten vorwählen und die Leistung des Fahrantriebs auf die Arbeitssituation abstimmen:

  • Im Normal-Modus befindet sich die Maschine automatisch nach Starten des Motors. Durch die Betätigung des entsprechenden Wahlschalters kann dieser Modus nach Bedarf einfach geändert werden.
  • Im Eco-Modus wird die Motordrehzahl von 2 400 U/min auf maximal 1 800 U/min reduziert, dies soll bis zu 15 % Kraftstoff sparen helfen und ermöglicht ein sehr feinfühliges Arbeiten im Transport- und Ladeeinsatz.
  • Der Power-Modus sorgt für eine maximale Maschinenleistung bei schweren Arbeitseinsätzen mit 40 % mehr Leistung im Vergleich zum Normal-Modus.
  • ATT-Modus (Anbaugeräte-Modus): Fahren mit konstanter Fahrgeschwindigkeit und konstanter Hydraulikölmenge am Anbaugerät entlastet den Fahrer von zusätzlichen Steuerfunktionen. Bei Bedarf kann zwischen vier Konstantgeschwindigkeiten und der verstellbaren Hydraulikölmenge für die unterschiedlichsten Anbaugerätesituationen gewählt werden.