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20. Oktober 2018 | 8:00

Warnschutzkleidung setzt auf Stretch-Material

Auf der letzten A+A im Vorjahr in Düsseldorf vorgestellt, hat die Warnschutz-Kollektion Neon von Würth MODYF nichts von ihrem Alleinstellungsanspruch eingebüßt. Mit 4-Wege-Stretch-Material und Loxy-Reflexstreifen punkten die Neon-Modelle des Tochter­unternehmens des Befestigungsherstellers Würth mit hohem Tragekomfort und entsprechender Bewegungsfreiheit. Der Workwear-Spezialist hat eigenen Angaben zufolge mit Neon einen Weg gefunden, das Elasthan-Material auf den Signalfarben Neon-Orange und Neon-Gelb haltbar zu machen. »Nur wer perfekte Arbeitskleidung trägt, kann sich ohne Kompromisse auf sein Meisterstück konzentrieren«, erklärt Pauline Schwarz als Leiterin Marketing und E-Commerce.

Von oben zugängliche Knietaschen mit Klett­verschluss erleichtern das Einschieben der Kniekissen. Diese sind nach DIN EN ISO 14 404:Typ 2 genormt und schützen den Träger bei allen Arbeiten in kniender Haltung. © WÜRTH MODYF

In der Künzelsauer Entwicklungsabteilung wird täglich Neues erfunden oder Vorhandenes verbessert – wie die Neon-Kollektion. »Nach mehr als 20 Jahren kennen wir unsere Kunden und haben Erfahrung sowohl mit deren Wünschen und Anforderungen als auch mit Normen und Sicherheitsaspekten. Unser Ziel ist es, Funktionalität und Praktik mit den Ansprüchen von Mode und Design zu verbinden«, so Pauline Schwarz. Ihre Mitarbeiterin Iris Nägele ergänzt: »Die Erfahrungen mit Freizeit- und Outdoor-Kollektionen stellen sich vor diesem Hintergrund als Vorteil heraus, zumal sich Funktions- und Freizeitkleidung immer mehr annähern.«

Die Neon-Warnschutz-Kollektion bietet von Kopf bis Fuß und zu jeder Jahreszeit die passende Ausrüstung: leichte Softshell-Jacke, 3-in-1-Parka (zusätzlich EN 343 Klasse 3 zertifiziert), wattierter Winterparka (ebenfalls EN 343 Klasse 3 zertifiziert), Bundjacke, Bundhose und Winter-Bundhose, Latzhose, Shorts sowie T-Shirt und ­Poloshirt. © Würth modyf

Sichtbarkeit in jeder Körperhaltung
Die Künzelsauer sind stolz auf viele selbst entwickelte technische Pluspunkte. So warten der Warnschutzparka sowie die Warnschutzjacke der Neon-Kollektion beispielsweise an den Schultern zusätzlich mit Reflektoren auf, um auch in jeder Körperhaltung Sichtbarkeit zu gewähren. Nahezu alle Produkte haben einen hohen Elasthan-Anteil, der höchsten Tragekomfort bei jeder Arbeitstätigkeit, bei jeder Jahreszeit und bei allen Wetterverhältnissen verspricht. Die Neon-Kollektion ist laut Hersteller bislang die einzige Warnschutzkleidung mit Stretch-Material auf dem Markt.
Als weitere Highlights nennt der Anbieter die abriebfesten »Loxy«-Markenreflektoren: Ihre durchdachte Anbringung an Schultern, im Taillenbereich, den Armen sowie den Beinen soll maximale Sicherheit garantieren. Die Reflektorstreifen sind durchgängig und ohne Schwachstellen, wie es Nähte sein könnten.
Die Kniekissen des Workwear-Spezialisten sind nach DIN EN ISO 14 404:Typ 2 genormt und schützen den Träger bei allen Arbeiten in kniender Haltung. Von oben zugängliche Knietaschen mit Klettverschluss erleichtern das Einschieben. Eine Helm-Kapuze verhindert das Verrutschen, Reißen, Spannen oder ewiges Zirkulieren. Alle Kapuzen lassen sich einfach über einem Helm tragen und mittels Kordelzug individuell regulieren. jr


Unternehmen
Würth MODYF mit Sitz in Künzelsau-Gaisbach feierte im Vorjahr sein bereits 20-jähriges Bestehen. Als Spezialist im Bereich Workwear und Safety Shoes agiert das Unternehmen seit 1997 innerhalb der Würth-Gruppe als eigenständige Tochter. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Mutterkonzern Adolf Würth: ca. 460 deutsche Würth-Niederlassungen sowie ca. 3 000 Würth-Außendienstmitarbeiter vertreiben beratend das Sortiment. Die enge Verbindung wird auch in den Landesgesellschaften gelebt. Der Workwear-Spezialist ist in fünf Ländern tätig: Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien und Portugal. Beschäftigt werden insgesamt ca. 220 Mitarbeiter. Seit 2012 erreichte die Gruppe eine Verdoppelung des Jahresumsatzes auf 80 Mio. Euro Umsatz (2016).